Noisedude - parallels

Noisedude - parallels

Format: CD album
Genre: Electronica / Dance - Chillout / Lounge
Genre 2: Electronica / Dance - Electro
instrumental
25.11.2015
Décennie: années 10

Numéro de commande Fontastix: 323624
Chez Fontastix depuis: 25.11.2015
Label: Uboot Records

Site Internet de l'artiste: http://www.noisedude.com


CHF 23.90

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Tracks

Das neue Album von Noisedude als akustisches Roadmovie. Man hört Lounge- und Chillout Titel mit filmisch anmutenden Ambient-Klängen. „Swiss Dream“ entsteht, in Beziehung zum American Dream, in New York.

Die Songs von Noisedude entstehen überwiegend auf entlegenen Berghütten in der Schweiz. So versucht Noisedude heute, Popularmusik mit der zeitgenössischen, „ernsten“ Musik zu verbinden. Zuletzt traf er in New York neben Pat Metheny auf eines seiner Vorbilder Philip Glass. Diese Begegnungen vertiefen seine musikalische Sprache.

Hier werden Geschichten in Musik transportiert. NOISEDUDE ist vom Multiinstrumentalisten Rainer Serr gegründet worden. Der ehemalige Stuttgarter lebt seit etwa 10 Jahren in Zürich. Die Produktionen fanden „on the road“ auf seinen Reisen statt. Die Schweizer Alpen, Spanien, Lettland und New York City sind die Reiseorte.

Serr lebte Anfang der 90er in Los Angeles um die Familie des deutsch-jüdischen Emigranten und Hollywood-Fotografen Bruno Bernard. Dort vermarktete er historische Fotos von Marilyn Monroe. Zurück in Europa war er in der Musikindustrie, so auch bei ECM Records tätig. Dort lernt er Zeitgenossen wie Keith Jarrett, Pat Metheny und Arvo Pärt kennen, die ihn auch musikalisch prägen. 2000 wechselt er die Seiten und wirkt als TV-Komponist und Autor von Dokumentarfilmen in München.

Während seinen Reisen lebte er zuletzt in New York City. Dort findet er interessante Parallelen zu ethnischen Veränderungen durch die Zuwanderung aus dem Süden nach Europa:

„Meine Familie erlebte über verschiedene Generationen die Flucht vor veränderten politischen Strukturen innerhalb Europas. In New York fragt niemand wo man herkommt, hingegen in Europa treffen die Traditionen der verschiedenen ethnischen Gruppen mit Befremdung neu aufeinder. Dies gibt mir neue Impulse, um die Welt mit seinen ethnischen und kulturellen Facetten zu verstehen“.

Gastmusiker auf dem Album ist der Cellist Fried Dähn. Auch sein eigens entwickeltes E-Cello kommt zum Einsatz, welches mit der verzerrten und rückgekoppelten E-Gitarre von Serr in Flageolett-Szenarien hervorragend interagiert. Dähn wirkte in Kooperationen mit Markus Stockhausen, dem Ensemble Modern (u.a. mit Frank Zappa) und ist erster Cellist der Württembergischen Philharmonie.